von den Helden

Neue Westfälische, 27. April 2022. Texte und Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion.  Autor & Fotograf Ralf Bittner

#barebones Album

Das Klavierspiel vom langjährigen Engeraner Sven Kreinberg trägt durch das gesamte von den Helden „bare bones“ Album, das am 8. April, ganz traditionell, nur auf CD erschienen ist.

Der Instrumentalist sorgt dafür, dass es zusätzlich eigentlich nur einer einzelnen Gesangsstimme bedarf, um Stimmungen und Gefühle unverfälscht zu transpirieren.

Diese wird auf vielen Stücken von Janina Nerlich aus dem Osnabrücker Land geliefert, die die große Gabe besitzt, sowohl fröhlich-lebendige, als auch sehnsüchtige, fast schon traurige Bilder beim Hören zu erschaffen.
"bare bones" (engl.), etwas auf das Minimum reduzieren

Das war die selbstauferlegte Vorgabe für von den Helden, denn während keine großen Live-Produktionen mit hoher Zuschauerzahl möglich waren in den vergangenen zwei Jahren, spielten sie mit minimalen Aufwand in sehr kleinen Rahmen in privaten Gärten. Dieses intime Erlebnis, so roh und direkt Musik für Menschen zu machen, sollte auf diese CD mitgenommen werden.

Einige bekannte Songs kommen daher in neuem „bare bones“ Gewand daher. Andere stammen aus der Feder vom Spielmann Body von den Helden, der auch mehrere Nummer selber singt und seltene dazu Male Gitarre oder Bass spielt. Sie beschreiben den Befreiungswunsch mancher Frau in ihren besten Jahren aus einem Leben, das sie so nicht führen wollte, wie z.B. „Ich will tanzen“ zu dem Timo Schaper Hörner und Trompeten stimmungsvoll ergänzt hat.

Auch in diesem Sommer werden sich von den Helden durch private Gärten spielen, selbst wenn Anderes möglich wäre, und liefern den Soundtrack für einen entspannten Sommerabend mit Freunden und Familie in fröhlicher Runde.

„Sommerzeit“ erscheint als außergewöhnliche Nummer in zwei Versionen auf dem Album: Für den in Akkustik- Bandbesetzung produzierten Opener konnte mit Brian Haitz ein ausgezeichneter Flötenspieler gewonnen werden, der uns mit auf eine Reise durch die Natur nimmt.

Zum Abschluss findest sich als Zusatztitel der „Sunshine Mix“ von Christian Szameit im entspannten Lounge Style mitsamt weiterem Highlight, denn Nicolai Finke hat dazu Saxophon gespielt.

 

 

 

 

Brian Haitz 

Der Halbire bekam die Irische Folk Musik von seinem Vater in die Wiege gelegt und bereiste in Teenagerjahren mit der GruppeChoonz bereits den englischen und deutschen Festivalzirkus und erhielt beim Sidmouth Folk Festival 2009 den Young Musician of the Year Award. Brian wurde zu einem begnadeten Gitarrist, Flötenspieler und überdies hinaus Sänger und Multi-Instrumentalisten. Brian hat Musikproduktion studiert und ist hauptberuflicher Musiker und Musiklehrer. Seine Karriere brachte ihn mit namhaften irischen Musikern wie Paddy Keenan und Alan Doherty, sowie mit Musikern der Weltmusikszene wie Rüdiger Oppermann zusammen. Zu seinen Bands gehören u.a. Síolta, texu, ethna, Cosán, Choonz, The Barley Boys, uselók und La Marmotte. Mit einem Fuß tief in der Tradition verwurzelt, hat er allerdings auch ein Fable für moderne Fusion und elektronische Einflüsse.


 

 
Nicolai Finke

Ausbildung

Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover 

  bei u.a. Matthias Schubert und Prof. Jonas Schoen 

Studium am Prins Claus Conservatorium Groningen/NL 

  bei u.a. Don Braden, Michael Moore, Mark Gross

Verschiedene Workshops & Masterclasses für Saxophon und Komposition


 
Credits   

Nico tourte mit zahlreichen Künstlern durch Europa und die USA. Neben Mitgliedern der legendären James Brown Band, wie u.a. Marva Whitney, Martha High und Sweet Charles Sherell begleitete er auch andere Soul Größen wie Ann Sexton, oder Pop-Acts wie "Wir sind Helden", Max Mutzke, James Kakande. Auf dem BigBand und Jazz Sektor war Nico bereits mit Künstlern wie Barry Guy, Jiggs Wigham, Hazel Leach, Wolf Kerschek, Alex Sipiagin, Ralph Peterson uva. zu hören.  


 

 

 

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